Nach unserer Projektwoche haben die Grundschule Kändler und die Eltern beschlossen, einen Carity-Lauf zu veranstalten. Er fand am 1. Juni 2026 statt – also genau zum Kindertag.
Jetzt kam von der Schule folgendes Schreiben:
„Liebes Team des Hospizvereins,
soeben habe ich die Info erhalten, dass eine Summe von 4.475,50 Euro im Rahmen des Sponsorenlaufes eingezahlt und auch heute an Sie überwiesen wurde.
Wir freuen uns unglaublich, dass so eine großartige Unterstützung und Spendenbereitschaft zugunsten Ihres Vereins stattgefunden hat.
Das ist für uns auch ein Beweis, dass die Projektwoche äußerst positiven Anklang gefunden hat und Ihre Arbeit als Verein allgemein große Wertschätzung erfährt.
Mit herzlichen Grüßen
Heike Ronneburger“
Grundschule Kändler
Hauptstraße 31
09212 Limbach-Oberfrohna
Tel.: 03722/94385
Fax: 03722/409833
Email: grundschule-kaendler@web.de
Liebe Frau Ronneburger, liebe Eltern der Grundschule Kändler!
Wir sind überwältigt von dieser gewaltigen Spende! Das hilft uns sehr Projekte und Vorhaben, die von uns selbst finanziert werden müssen, wie zum Beispiel das Projekt „Hospiz macht Schule“ oder die Kindertrauergruppe, weiterzuführen. Vielen, vielen Dank!
Im Namen des Projektteams „Hospiz macht Schule“ und des gesamten Hospizvereins Erzgebirgsvorland e.V.
Projektwoche Hospiz macht Schule vom 20. bis 24. April 2026
Hier unsere Erlebnisse während unserer Projektwoche „Hospiz macht Schule“:
Diesmal ist es die „Grundschule Kändler“. Unser Projekt ist am 20. April gestartet.
Um 7 Uhr ist noch alles still und die Klasse sieht etwas verwaist aus.
Tag 1 „Werden und Vergehen„
Das ändert sich aber schnell.

Pünktlich halb 8 gehts los:
Vorstellung des Teams und gleich sind wir mitten im Thema „Werden und Vergehen“ mit Geschichten, Malen, Aufschreiben, was jeder so fühlt und mit Diskutieren. Hier ein paar Eindrücke vom ersten Tag:
Tag 2 „Krankheit und Leid“
Leid und eine Krankheit zu bekommen, sind ja etwas Unangenehmes. Aber ob unser Tag trotzdem gelungen ist?
Hier einige Beweisfotos:
Der Kreislauf des Lebens ist zu Ende. Jeder Mensch muss sterben. Das muss jeder erst einmal verdauen. Ein schweres Thema, aber es begegnet uns jeden Tag auf unterschiedliche Weise. Der Tod nimmt keine Rücksicht auf alt oder jung. Jeder kann betroffen sein – direkt oder indirekt.
Vorsichtig nähern wir uns in der ersten Stunde an und fragen erst mal, warum sterben die Lebewesen und wie alt werden sie im Durchschnitt eigentlich? Gibt es ein Tier, das ewig leben kann? Dann geht es um ganz biologische Fragen: Wann ist man tot und wie wird das festgestellt? Uns helfen da ein paar für Kinder gemachte Filme.
Und auch philosophisch werden wir. Was passiert nach dem Tod? Da kursieren in der Welt verschiedene Vorschläge. Und was stellen wir uns nach dem Tod so vor?
Jetzt dazu die Bilder des Tages:
Tag 3 „Sterben und Tod“
Tag 4 „Vom Traurigsein“
Trauer hat viele Gesichter. Warum werden wir traurig? Was bedeutet ein Verlust für uns? Und was macht Trauer mit uns? Aber wir erfahren heute auch, wie wir mit der Trauer umgehen können. So, wie im Märchen von der traurigen Traurigkeit.
Aber es gab natürlich auch etwas Praktisches zu tun.Hier kommt der Beweis:
Tag 5 „Trost und Trösten
Der letzte Tag war der Trost und Vorführtag. Das bedeutet, es ging zunächst um jeden selbst und was ihn tröstet und dann auch darum, was anderen Trost geben könnte. Da wurden jede Menge Vorschläge unterbreitet und gemalt, gebastelt und geschrieben (Briefe, Karten und Trostpflaster) Aber auch Blätter wollten beschrieben und aufgeklebt werden, um an der Tür befestigt zu werden. Eine kleine Hilfe sozusagen, um immer einen Trost parat zu haben.
Und nachdem wir unser Abschiedsritual vollzogen hatten, kam noch die Vorbereitung für den Treff mit den Eltern dran, die ja schließlich sehen und hören sollten, was in der Woche alles passiert ist. Es endete mit dem „Lastentanz“. Er ist dafür gut, alle Lasten wegzutanzen, die einen bedrücken.
Hier die visuelle Auswahl von Tag 5:
Dass die Projektwoche nicht nur bei den Kindern gut angekommen ist, freut uns besonders. Eltern sind oft etwas besorgt, weil Tod und Sterben nicht gerade die Bringer bei den Gesprächen in der Familie sind.
Vielleicht denken die Erwachsenen an ihre eigenen Ängste? Jedenfalls haben einige Eltern gesagt, dass sie seien überrascht gewesen über fröhlich und gut gelaunte Kinder.
Und natürlich freuen wir uns auch über Reaktionen der Eltern wie diese:


























































