Hospiz macht Schule

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ wurde 2006 von der Bundes-Hospiz-Akademie für Kinder der dritten Klasse entwickelt. Auf einem Palliativkongress 2013 wurden wir das erste Mal auf dieses Projekt aufmerksam. Die Idee, eine Woche mit Grundschulkindern zu arbeiten, hat uns angesprochen und wir haben 2014 den Entschluss gefasst, uns für diesen Projektunterricht schulen zu lassen.

Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie gefördert und 2008 mit dem Pulsuspreis ausgezeichnet.

Im September dieses Jahres werden wir als ortsansässiger Hospiz- und Palliativberatungsdienst das Projekt „Hospiz macht Schule“ zum zweiten Mal durchführen. Diesmal in der 3. Klasse der Internationalen Grundschule Glauchau.

Unser erstes Projekt fand in der Karl-May-Grundschule Hohenstein-Ernstthal in der Zeit vom 08.-12.06.2015 statt. Die Kinder der dritten Klasse waren eine Woche lang durch sechs ehrenamtliche Hospizhelfer unseres Dienstes angeleitet und betreut worden. Im geschützten Rahmen hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu Themen des Abschiednehmens zu stellen und darauf eine sensible und ehrliche Antwort zu bekommen. Durch die ehrenamtlichen Hospizhelfer werden keine Inhalte vermittelt, sondern es wird in einer spielerischen Art auf den Erfahrungen der Kinder aufgebaut.

Die Zielstellung des Projektes war und ist, die Kinder emotional in ihrem Umgang mit den Themen Abschiednehmen, Trauern und Trösten zu stärken.

Die Projektwoche ist ein Geschenk der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Freien Hospizverein Erzgebirgsvorland e.V. an die Kinder.

Bei der Realisierung des Projektes werden wir von der Sparkasse Chemnitz unterstützt.