Uwe Saegner – Großpapas himmlisches Lächeln

ISBN: 978-3-946527084
52 Seiten
Erschienen 2017
Verlag: Hospiz-Verlag
Preis: 19,99 €

Mit freundlicher Genehmigung des Hospiz-Verlages

Ohne den geliebten Großvater erscheint der kleinen Jette die Welt traurig und leer. Sie vermisst ihn sehr und fürchtet, dass in ihrem Herzen von nun an die Sonne nicht mehr scheinen würde; dass sie nicht mehr glücklich sein könne.
Doch was ist Glück eigentlich?
Kann man es nach dem Verlust eines geliebten Menschen wiederfinden? Lässt sich der Kummer und der Verlust des Großvaters mit dem Glück vereinen? Gemeinsam machen sich Mutter und Jette auf die Suche nach dem Glück, machen Ihre großen und kleinen Erfahrungen und finden auf diesem Weg unverhofft ihren Großpapa wieder.
Ein Kinder-Trauer-Bilder-Buch für Kinder ab vier Jahren.

 


Rainer Sörries – Ruhe sanft! Kulturgeschichte des Friedhofs (ISBN: 978-3766613165)

mit freundlicher Genehmigung des Verlages Butzon und Bercker

ISBN: 978-3766613165
Erschienen: 2009
Verlag: Butzon&Bercker
Preis: 24,95 €

Friedhöfe sind nicht nur ein Ort des Trauerns, des Friedens und der Erinnerung, sondern sie sind auch ein Teil unserer Geschichte,
ein Spiegel der Gesellschaft über den Umgang mit ihren Toten.

In dem Buch „Ruhe sanft! Kulturgeschichte des Friedhofs“ von Reiner Sörries kann man die Entwicklung der letzten 2000 Jahre der christlich-abendländlichen Friedhöfe nachlesen.

Selten gelingt es einem Wissenschaftler sein Wissen so unterhaltsam darzustellen, dass man das Buch gerne zur Hand nimmt, auch wenn man nicht dazu verpflichtet ist. Wahrscheinlich muss der Leser ein Grundinteresse mitbringen.

Dieses Buch sei jedem ans Herz gelegt, der sich für die Geschichte der Friedhöfe interessiert und vor allem wie die gesellschaftlichen Entwicklungen seit der Neuzeit auch in der Bestattungskultur sichtbar wurden.

 


Charlotte Link – Sechs Jahre. Der Abschied von meiner Schwester 

ISBN: 978-3-7645-0521-9
Erschienen: 2014
Verlag blanvolet
Preis: 19,99 €

Mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Random House

Charlotte Link war bisher als Autorin spannender Thriller bekannt.
Mit „Sechs Jahre“ legt sie ein sehr persönliches Buch vor, in dem sie die lange Krankheit und den Tod ihrer jüngeren Schwester Franziska verarbeitet. Beide waren von Kindertagen innig miteinander verbunden.
Die Krebs-Krankheit ihrer Schwester ist auch für Charlotte Link ein tiefer Schock. Sie beschreibt den Klinikalltag, das Verhältnis zu den Ärzten und den Krankenpflegern, berichtet von Diagnosen, die sich später zum Glück als falsch herausstellten, Ärzten aus Berufung und solchen, die nur ihren Job machten, sie spricht von Hoffnungen und Rückschlägen und letzten Endes vom Tod.
„Sechs Jahre“ ist ein sehr empathisches Buch.
Es zeugt von der großen Verbundenheit der Schwestern. Es berührt  tief.
Auf komplizierte medizinische Bulletins verzichtet Charlotte Link. Sie erzählt von Arztgesprächen und Befunden so, wie sie sie verstanden hat.
Wie nebenbei weist die Autorin auf Mängel und Schwächen unseres Gesundheitssystems hin, denen Betroffene zumeist hilflos ausgeliefert sind.

 


Opa wird bald sterben – Palliativpflege in der Familie

Erschienen: 2013
Hrsg.: Mehr Zeit für Kinder e.V.
Preis: 4,98 €

Es ist schwer zu begreifen, wenn ein geliebter Mensch an einer unheilbaren Krankheit erkrankt und man weiß, dass dieser Mensch bald sterben muss. Dieses Begreifen fällt uns Erwachsenen schon schwer, wie muss es dann aber erst für Kinder sein, die das 1. Mal damit konfrontiert werden, dass es Krankheiten gibt, die man nicht heilen kann, an denen man sterben kann?

Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers „Mehr Zeit für Kinder e.V.“

Das Buch „Opa wird bald sterben“setzt sich genau mit dieser Frage auseinander. In einfühlsamen Texten wird beschrieben, wie die Kinder Ben und Julia und ihre Eltern damit umgehen, dass ihr Opa nicht mehr gesund werden wird. Es erklärt offen, welche Veränderungen auf die Familie zukommen, erklärt Begriffe und läßt auch Raum für ganz viele Gefühle. Denn gerade die unheilbare Krankheit eines geliebten Menschen bringt Erwachsene wie Kinder an ihre emotionalen Grenzen. Das Buch erklärt, dass man trotzdem lachen darf, auch wenn man eigentlich total traurig ist.

Gegliedert ist das Buch in zwei Teile – im ersten Teil befindet sich die „Kindergeschichte“ – im zweiten Teil ein Elternratgeber. Denn meist ist es so, dass nicht nur Kinder das 1. Mal mit einer unheilbaren Krankheit konfrontiert werden, sondern die Eltern sich neben ihrer persönlichen Betroffenheit auf eine ganz neue Art mit der Krankheit auseinandersetzen müssen. Häufig müssen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wieviel sie ihren Kindern an Offenheit zumuten können. Dieses Buch macht den Eltern Mut, den Kindern (je nach Alter natürlich) zuzutrauen, dass sie mit den Antworten auf ihre Fragen umgehen können und dass man den Kindern gegenüber offen seine Gefühle zeigen sollte.

Das Buch kann über den Verein erworben werden


Jojo Mores – Ein ganzes halbes Jahr

ISBN: 978-3499267031
520 Seiten
9. Aufl. 2016
ROWOHLT Taschenbuchverlag
Preis: 9,99 €

Louisa und Will lernen sich unter denkbar schlechten Voraussetzungen kennen.

Er, früher erfolgreicher Geschäftsmann, fest vernetzt mit seinem Blackberry, immer unter Strom, ist nun nach einem tragischen Unfall ein Pflegefall, der für alle Handlungen Hilfe benötigt.

Sie, ausgestattet mit einem schrägen Modebewusstsein, stellt keine großen Ansprüche an ihr Leben, ihr fehlt die Motivation, etwas zu ändern, auch wenn es durchaus Sachen gibt, die sie stören (wie z.B. ihre Beziehung zu ihrem Freund Philip). Nachdem sie ihren Job als Kellnerin verloren hat, wird sie von Wills Mutter als dessen Betreuerin eingestellt.

Louisa fällt es schwer, durch die Mauer aus Zynismus durchzudringen, die Will um sich gebaut hat. Er fordert sie heraus, auch etwas in ihrem Leben zu ändern, ihre festgefahrenen Bahnen zu verlassen.

Er läßt es zu, dass sie sich näher kommen, dass sie voneinander profitieren.

Dennoch kommen die beiden an einen Punkt, an dem Will Louisa nicht mitnehmen kann, nicht mitnehmen möchte, einen Punkt, an dem sich das Leben von beiden drastisch verändern wird.

Eine gefühlvolle Auseinandersetzung mit dem Leben, der Liebe, der Autonomie eines Menschen und dem Loslassen. (Taschentücher nicht vergessen!)



Charlotte Inden – Anna und Anna

ISBN: 978-3-446-24172-5
176 Seiten
Erschienen: 2013
Verlag: Hanser Verlag
Preis:12,90 €
(empfohlen für Kinder ab 12 Jahren)

Annas Oma Anna war einst eine begnadete Tänzerin, die auf allen Bühnen der Welt Zuhause war.
Nach dem Verlust ihres linken Beines verliert sie das Gleichgewicht und sucht Zuflucht bei ihrer Familie.

Auch die kleine Anna hat ein Stück von sich verloren: Jan, der Nachbarsjunge, ist nach Amsterdam gezogen und seitdem fehlt ein Stück von ihr.

In kleinen Briefen, die sich Anna und Anna schreiben und die sie in geheimen Briefkästen hinterlegen, hilft die kleine Anna mit ihrer Lebensfreude, der großen Anna, sich nicht mehr ganz so unvollständig zu fühlen. Im Gegenzug findet die kleine Anna mit ihrem Liebeskummer immer ein offenes Ohr bzw. lesende Augen bei ihrer Oma.

So ist sie auch die Erste die erfährt, als endlich der ersehnte Brief von Jan eintrifft. Nach und nach kann die kleine Anna der großen Anna entlocken, was es mit Henri auf sich hat, dem die große Anna seit Jahren Briefe schreibt, die sie aber nie abschickt.

Ein Jugendbuch über Freundschaft, Familie, die Höhen und Tiefen der ersten Liebe und dem Erwachsenwerden.



Mitch Albom – Dienstags bei Morris

ISBN: 978-3442451753
224 Seiten
Erschienen: 2002
Verlag: Goldmann
Preis:8,99 €

Was erwartet einen, wenn man jemanden besucht, den er zum einen eine lange Zeit nicht gesehen hat und zum anderen dieser jemand inzwischen von einer tödlichen Krankheit betroffen ist?

Mitch Albom steht bang vor dieser Frage, als er sich auf den Weg macht, nach 16 Jahren seinen Professor Morrie Schwartz zu besuchen.

Anders als erwartet ist nicht Mitch der Tröstende, sondern Morrie nimmt ihn an 14 Dienstagen mit auf eine Reise durch das Leben – es scheint, als würde er durch die Krankheit klarer sehen und vor allem verstehen, was das Abenteuer „Leben“ ausmacht. Morrie sieht seinem bevorstehenden  Tod erstaunlich  gelassen entgegen – bereits zu Lebzeiten lässt er seine Beerdigung feiern, damit er die ihm entgegen gebrachte Anerkennung noch selbst erleben kann.

Ein wunderbares Buch, welches das Leben feiert und sich unerschrocken mit dem Tod auseinandersetzt.



Eric-Emmanuel Schmitt – Oskar und die Dame in Rosa

ISBN: 978-3596161317
Erschienen: Januar 2007
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Preis:  8,00 €

Als der zehnjährie Oskar die „Dame in Rosa“ kennenlernt, ist sie für ihn der erste vernünftige Gesprächspartner seit langer Zeit.

Den Ärzten aus dem Krankenhaus, in dem er liegt, macht er keine Freude mehr, nachdem die letzte Knochenmarktransplantation keinen Erfolg brachte.

Seine Eltern reden mit ihm nicht über seine Krankheit und dass er nicht mehr lange leben wird.

Die Dame in Rosa ist da anders – sie ermutigt ihn, Briefe an Gott zu schreiben und sich jeden verbleibenden Tag wie 10 Jahre vorzustellen – so durchlebt Oskar in Gedanken ein ganzes Menschenleben, durchleidet die Pubertät mit allen Höhen und Tiefen und wird auch nicht von einer Midlife-Crisis verschont.

Ein wunderbar liebevolles Buch über die Vergänglichkeit, Verlust, Schmerz, den Tod, aber auch die Liebe.



Diane Broeckhoven – Ein Tag mit Herrn Jules

ISBN: 978-3499241550
Erschienen: 2006
Verlag: Rowohlt
Preis: 6,99 €

 

Als Alice an diesem Morgen aufwacht, ist alles wie immer: frischer Kaffeeduft steigt in ihre Nase, das Zeichen, dass ihr Mann Jules mit dem Zubereiten des Frühstücks beschäftigt ist. Als sie ins Wohnzimmer kommt, ist nichts mehr wie immer: Jules sitzt tot auf dem Sofa.

Alice nimmt sich einen Tag Zeit, ganz persönlich Abschied von Jules zu nehmen – da gibt es noch einiges zu besprechen, angestaute Emotionen freizulassen (Wie war das damals mit Olga?) oder lieb gewonnene Rituale ein letztes Mal „gemeinsam“ durchzuführen.

Diane Broeckhoven gelingt eine ergreifende Geschichte über das Leben, den Tod und das verbindende Element von beiden: die Liebe.