Verleihung des Preises „Ausgezeichnet im Ehrenamt 2018“
durch den Landkreis Zwickau
am 27. April 2018 im Schloss Waldenburg

 

Irene Gerber und Landrat Dr. Christoph Scheurer

 

Auch in diesem Jahr ist ein Mitglied unseres Vereins für seine ehrenamtliche Arbeit im Hospizdienst ausgezeichnet worden.

Irene Gerber konnte am 27. April 2018 die Ehrung im Schloss Waldenburg entgegennehmen.

Der Landrat des Landkreises Zwickau, Dr. Christoph Scheurer, dankte den 60 Ehrenamtlichen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa Familie, Kultur, Soziales, Sport oder Umwelt für ihren selbstlosen Einsatz in unserer Gesellschaft.

„Das gesellschaftliche Leben kann nur durch das uneigennützige Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger funktionieren.“, sagte Landrat Dr. Christoph Scheurer.

Wir freuen uns, dass Irene die Auszeichnung bekommen hat und gratulieren ihr von ganzen Herzen verbunden mit der Hoffnung, dass sie noch lange so aktiv in unserem Verein mitarbeitet.

 

 

 

Verleihung des Preises „Ausgezeichnet im Ehrenamt 2017“

durch den Landkreis Zwickau

am 12. Mai 2017 im Schloss Waldenburg

 

Annett Frank (Mitte) und Landrat Dr. C. Scheuer mit seiner Mitarbeiterin

 

Annett Frank hat 2011 ihre Qualifikation zum ehrenamtlichen Hospizhelfer erworben und ist seit dieser Zeit in unserem Verein aktiv dabei.

Sie hat uns in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Familien unterstützt und dabei jährlich viele Stunden ihrer Freizeit investiert.
Annett nimmt an sehr vielen Weiterbildungen teil, um ihr Wissen ständig aufzufrischen und zu erweitern.

Auch in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt sie den Verein, wie  z.B. bei der Vorstellung des Vereins auf Messen, zum Tag der offenen Tür, zum Familientag der Stadt Limbach-Oberfrohna und bei vielem mehr.

Die Ehrung empfand Annett hinsichtlich der Atmosphäre als etwas Besonderes, weil sie sehr persönlich gehalten war. Jeder der Ehrenamtlichen aus den verschiedenen Bereichen wurde einzeln  bei seinem Ankommen geehrt und gewürdigt und nicht gemeinsam auf einer Bühne. Und wie auf dem Foto zu sehen ist, war buchstäblich für jeden der rote Teppich ausgerollt worden.

 

Ehrennadel der Stadt Limbach-Oberfrohna an Ines Blechschmidt
am 5.12.2011

Ines Blechschmidt, Carmen Eckebrecht, Gabriele Wilhayn (v.l.n.r.)

 

Im August 2018 ist Ines Blechschmidt 9 Jahre in unserem Verein ehrenamtlich in der Sterbe- und Trauerbegleitung dabei. Bislang betreute sie 140 Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens. Diese 9 Jahre habe ihr Leben bereichert und sie demütig gemacht, sagt Ines.

Als der Anruf der Stadt Limbach-Oberfrohna 2011 kam, war sie zu Hause und wie sie selber sagt, „…völlig von den Socken gewesen“. Bei der Ehrung selbst sprach Ines Blechschmidt von der Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit aller Hospizhelfer durch diese Auszeichnung und dass das Ehrenamt als HospizhelferIn eine Herzenssache sei, bei der Zuwendung verschenkt werde. Für sie sei es wichtig, das Leben jeden Tag dankbar anzunehmen. Dazu gehöre auch eine liebevolle Begleitung in den Tod und ein würdevolles Sterben.

 

Ehrennadel der Stadt Limbach-Oberfrohna  (zum Vergrößern anklicken)

Die Ehrennadel wird einmal jährlich am Tag des Ehrenamtes an drei Personen verliehen. Das Symbol der Wirknadel hat als Hintergrund die Entwicklung der Stadt Limbach-Oberfrohna. Die Ehrennadel ist mit 1000 Euro dotiert, die zweckgebunden eingesetzt werden müssen.

 

 

 

Auszeichnung mit der Annen-Medaille von Annerose Tobies am 7. November 2008

 

Annerose Tobias und Christine Clauß

Sozialministerin Christiane Clauß zeichnete am 7. November 2008 in Dresden verdiente Ehrenamtliche des Freistaates Sachsen mit der Annen-Medaille aus. Darunter auch unser Vereinsmitglied Annerose Tobies. Sie ist seit 1999 viele Jahre ehrenamtlich tätig gewesen und bis heute mit unserem Verein verbunden.

Die Auszeichnung wäre für sie Bestätigung ihrer Tätigkeit gewesen, sagte sie kürzlich in einem Gespräch über ihr Ehrenamt. Die Begleitungen bei Sterbenden und deren Angehörigen seien ihr ein Herzenswunsch gewesen, weil sie auf diese Weise den Menschen etwas habe geben können.

In der Laudatio zur Auszeichnung wird hervorgehoben, dass Annerose Tobies als eine der Ersten im damaligen Landkreis Chemnitzer Land bereit war, schwerstkranke und sterbende Menschen zu begleiten und ihren Familien in dieser schweren Lebenssituation zur Seite zu stehen .

 

 

Die Annen-Medaille wurde 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die Kurfürstin „Anna von Sachsen“ (1532 – 1585) gestiftet.

Anna betreute Asylanten, Schwangere und Kranke und bemühte sich um die Einführung eines geregelten Hebammenunterrichts.

Jährlich können bis zu 20 Bürger aus dem gesamten Freistaat die Auszeichnung erhalten.

Aus Meißner Porzellan gefertigt, trägt die Annen-Medaille auf der Vorderseite die Worte »helfen, pflegen, fördern«. Auf der Rückseite sind die Worte »miteinander leben, füreinander da sein« eingeprägt.